Abuse – so kannst Du auf SPAMMER reagieren!
Habe über die E-Mail-Adresse meines Feel better Blogs vergangene Woche eine sehr schlecht gemachte Werbemail (SPAM) über Vitalpflaster erhalten. Der Versender sprach mich als Therapeutenkollegen an (der ich nicht bin) und jubelte dann in höchsten Tönen von seinen Pflastern und dass mich das doch brennend interessieren müsse.
Man sah der Mail an, dass es keine Mega-Massen-Mail war, sondern ein Newsletter mit echtem Absender. Also wahrscheinlich von einem Kleinunternehmer, der mit Hilfe des Newsletters seine Produkte verkaufen will.
Das ist auch völlig okay – aber warum glauben diese Leute, dass unaufgeforderte Werbemails die Verkaufschancen erhöhen? Es ist eine Werbemail, ohne Erlaubnis zugestellt, keine Abbestellmöglichkeit im Newsletter und obendrein mit dickem PDF-Anhang.
Ich liebe das, denn ich bekomme davon pro Tag so einige und da ich ja “Therapeut” bin, MUSS mich das also interessieren!
Es ist und bleibt nerviger SPAM!
Was kann man dagegen tun?
Ganz einfach, man findet mit whois den Provider heraus (da es eine “echte” E-Mail-Adresse war, war das einfach) und beschwert sich bei dem Provider mit der Bitte zu verhindern, dass dies noch einmal vorkommt. Dazu schickt man seine Mail an abuse@providername.tld und sendet den beanstandeten Newsletter auch mit, damit sich der Provider sofort ein Bild machen kann.
Die meisten der grossen und seriösen Provider sind unter der Abuse-Adresse erreichbar (meistens landet man beim Support) und reagieren auch und informieren den Kunden (den SPAMMER) entsprechend.
Ich habe mir es schon überlegt, ob ich mich per abuse beschwere, denn letztlich war dieser “Spammer” ein kleiner Fisch, der wahrscheinlich nichts Böses wollte. Abuse bedeutet aber, dass der Provider handeln muss und nötigenfalls seinem Kunden sogar Homepage und Domain sperrt.
Sicherlich wäre es netter gewesen, ihn erst einmal direkt anzuschreiben. Aber das wollte ich in diesem Fall nicht.
Ihr könnt das ja von Fall zu Fall dann für Euch entscheiden
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